Motivation, Ihre Energie, Erschöpfung, Lustlosigkeit

12 Apr

Motivation:

Einleitung:
Das Leben kann in mehrere mögliche Richtungen verlaufen. Es kann zur langweiligen Routine entgleiten, es kann zu stressgeplagten Alltag führen oder es eben auch so gelingen, wie man es gerne haben möchte.

Dies wird vorallem von 3 wichtigen Faktoren beeinflusst:
- Ihrem Umgang mit Ihrer Energie
- Ihrem Umgang mit den Informationen
- und Ihrem Umgang mit der Zeit

Um diese 3 Faktoren optimal koordinieren zu können, kommt es vorallem darauf an, welchen Faktoren wir die meiste Aufmerksamkeit schenken.

Vorallem an Warnsignalen wie zum Beispiel Erschöpfung, Lustlosigkeit oder Demotivation merkt man, dass eine oder mehrere der obigen Faktoren aus dem Lot geraten sind.

Kennen Sie das auch. Es gibt Menschen die vollbringen Leistungen, die man kaum für möglich hält und man fragt sich, woher nimmt der oder die nur die Energie her. Diese Menschen haben oftmals mit größeren Problemen zu kämpfen, wie die meisten, haben oft noch mit schwierigen Lebensumständen zu kämpfen. Das Geheimnis liegt in der Achtsamkeit.

Wenn wir unaufmerksam sind und uns nicht auf einige wenige Punkte fokussieren, verteilt sich die Energie auf zuviele Gegebenheiten, und unsere Energie ist rasch verbraucht und für das Wesentliche bleibt zuwenig Energie über, sodass wir nicht bzw. zu langsam vorwärts kommen.

Motivation heisst, dass wir Zugang zu unserer Energie finden und diese fokussieren. Diese Fokussierung erfordert eine Konzentration unserer Aufmerksamkeit.

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Ich-Marketing, die eigene Persönlichkeit zu präsentieren

12 Apr

Ich-Marketing:

Einleitung:
Ich-Marketing hat nichts mit Angeberei zu tun, so wie auch die Marketingmassnahmen von Unternehmen nichts mit Überheblichkeit zu tun haben, sondern eine ganz normale Massnahme zur Unternehmensdarstellung ist.

Die Grundlage ist, dass jeder Mensch bewusst oder unbewusst einen Eindruck bei anderen Menschen hinterlässt. Das Ich-Marketing hat mit vorallem damit zu tun, die eigene Persönlichkeit zu präsentieren, authentisch zu sein und überzeugend aufzutreten.

Viele kennen das Problem, man wartet darauf dass der Chef die eigenen Fähigkeiten erkennt, aber nichts passiert. Natürlich gibt es auch Vorgesetzte, die ein gutes Gespür haben, und die Fähigkeiten Ihrer Mitarbeiter erkennen. Doch dies kommt im Berufsalltag eher selten vor.

Deshalb ist es besser, die Dinge selbst in die Hand zu nehmen und eben aktives Ich-Marketing zu betreiben. Dazu gehört die Aufmerksamkeit auf sich und die eigenen Fähigkeiten zu lenken und zwar so, dass es den anderen gegenüber nicht als aufdringlich empfunden wird, das heißt, dies in Einklang mit sich selbst machen.

Wichtig ist, dass Sie dabei Pro-Aktiv handeln und denken. Zu erst müssen Sie natürlich wissen, welchen Eindruck andere von Ihnen haben oder welches Image Sie haben. Und dann müssen Sie sich überlegen, welches Image Sie gerne haben möchten und auch welchen Eindruck Sie Ihren Mitmenschen Sie gerne vermitteln möchten.

Das schwierigste dabei liegt zumeist im eigenen Denken. Viele sind der Meinung, dass Sie nicht die Möglichkeit haben, Ihr Image zu ändern. Bei genauerer Betrachtung erkennt man aber, dass man mehr Handlungsspielraum hat, wie man zu glauben vermag. Man muss vorallem Ausschau nach Möglichkeiten und Chancen halten, anstatt sich selbst die gedanklichen Ketten anzulegen. Sie müssen sich nicht abfinden mit den Umständen, die scheinbar durch die Umgebung, die Arbeitskollegen usw. vorgegeben werden. Das heisst es kommt dabei vorallem auf die innere Einstellung an.

Natürlich können Änderungen erforderlich sein. Falls notwendig könnten eventuell auch Veränderungen wie ein Arbeitsplatzwechsel oder ähnliches in betracht gezogen werden, sofern sich dies nicht vermeiden lässt.

Damit man im Job positiv auffällt kommt es nicht nur darauf an, die Arbeit perfekt zu erledigen, sondern auch darauf, dass man den Job mit Begeisterung und Motivation ausführt. Bei entsprechenden Elan und Freude bei der Arbeit sind auch die Chancen, dass einem ein verantwortungsvollerer Job zugetragen wird um ein vielfaches höher.

Natürlich ist dabei auch die Kommunikationsfähigkeit sehr wichtig. Dazu gehört, aktiv auf andere zuzugehen und Beziehungen zu knüpfen. Natürlich sollte man dabei immer sich selbst treu bleiben.

Wenn Sie eine neue Herausforderung suchen, sollten Sie Ihre Fähigkeiten und Kenntnisse nicht für sich behalten, denn niemand kann ahnen, dass Sie diese Fähigkeiten haben. Denn bedenken Sie, auch der Chef ist nur ein Mensch der (zumeist) nicht Gedanken lesen kann. Dies hat nichts mit grosspurigen Auftreten zu tun. Sie sollten natürlich auch keine Versprechungen machen, die Sie nicht einhalten können. Und natürlich sollte man sich auch der eigenen Schwächen bewusst sein, damit man an deren Verbesserungen arbeiten kann.

Pro-Aktiv Denken und Handeln bedeutet vorallem sich der Möglichkeiten bewusst zu werden, mit denen man erfolgreicher und damit auch zufriedener sein kann. Und dass man bei anderen Menschen den Eindruck hinterlässt und auch das Image hat, das man gerne haben möchte.

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Verkauf, dem Kunden einen Mangel spüren lassen

12 Apr

Verkauf:

Dem Kunden einen Mangel spüren lassen:
Die Hauptaufgabe eines Verkäufers besteht darin den Kunden zu überzeugen. Und das Ziel ist es, dass der Kunde am Ende des Verkaufsgespräches das Produkt oder die angebotene Dienstleistung kauft.

Jetzt geht es um die Frage, wie macht man dies nun. Wie gewinnt man also Kunden und wie kann man diese überzeugen.

Wichtige Erkenntnisse kann man dabei aus der Verhaltensbiologie gewinnen. Dieser Forschungszweig hat die Aufgabe, zu untersuchen, warum jemand etwas macht, also handelt. Verhaltensforscher und auch Verkäufer haben dabei das gleiche Ziel. Sie wollen herausfinden, welche Motive und welche Motivation dahintersteckt, wenn ein Mensch in einer bestimmten Weise handelt und dazu gehört schliesslich auch das Kaufen.

Die Verhaltensforscher haben dabei herausgefunden, dass es 5 Grundmuster dafür gibt. Es ist der Nahrungstrieb, der Sexualtrieb, der Sicherheitstrieb oder der Neugiertrieb, der Aggressionstrieb und der Bindungstrieb.

Damit also jemand handelt muss einer dieser Triebe angeregt werden.

Ein Beispiel: der Mensch begibt sich erst dann auf die Suche nach Nahrung, wenn er einen Hunger verspürt. Auf den Verkauf übertragen, heisst dies, dass Sie einen Kunden davon überzeugen, indem Sie ihm Fühlen lassen , dass er einen Mangel vespürt. Ob er diesen Mangel als Problem verspürt oder ob er nur den Wunsch hat, den vermittelten Mangel zu beheben, ist dabei weniger wichtig.

 Das heisst die Aufgabe eines Verkäufers besteht darin, dem Kunden erkennen zu lassen (möglichst plastisch erleben lassen), dass Ihm das Produkt fehlt. Dies ist bedeutend wirkungsvoll, als den Kunden bloss zu überreden, das Produkt zu kaufen.

Zusammenfassung: Nicht das Produkt sollte im Vordergrund stehen, sondern es sollten die Gefühle angesprochen werden

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Karriereplanung, Einleitung, Berufsentwicklung

12 Apr

Karriereplanung, Einleitung, Berufsentwicklung

Einleitung:
Bei der Karriereplanung geht es vorallem darum die Kontrolle über sein berufliches Schicksal selbst in die Hand zu nehmen. Dazu ist es natürlich notwendig, dass Sie wissen, was Sie erreichen wollen un in welche Richtung Sie sich entwickeln möchten.

Berufsentwicklung und Persönlichkeitsentwicklung:
Einerseits beeinflusst der Beruf die Persönlichkeit. Man entwickelt bestimmte Lerntechniken formeller und informeller Art. Aus den erlernten Fähigkeiten kommen bestimmte Jobs für Sie in Frage. Oftmals kommt es vor, dass sich Menschen in eine berufliche Sackgasse entwickeln, indem sie sich Fähigkeiten in einem Berufsfeld aneignen, die langfristig keine weitreichende Weiterentwicklung zulässt. Andererseits kann es sein, dass Menschen Kenntnisse in Erfahrung bringen, die zunehmend gefragt sind und so Ihre Karrierechancen erheblich verbessern. Natürlich spielt auch der Zufall und auch eine Portion Glück eine Rolle, aber im wesentlichen lassen sich trotzdem die Karriere beeinflussen und planen.

Karrieresicherheit:
Im Gegensatz zu früher gibt es heute Anstellungen, die das gesamte Arbeitsleben umfassen nur mehr sehr selten. Die meisten wechseln mehrmals den Arbeitsplatz und ändern auch oftmals Ihr Berufsbild. Arbeitgeber, aber auch Arbeitnehmer haben erkannt, dass berufliche Flexibilität und Mobilität durchaus Vorteile bietet. Dass die Arbeitsplatzsicherheit abnimmt, muss aber keineswegs heißen, dass auch die Karrieresicherheit abnimmt. Im Gegenteil, durch gezielte karrierefördernde Massnahmen nimmt die Karrieresicherheit beträchtlich zu.

Selbsterkenntnis:
Für den optimalen Einsatz der eigenen Fähigkeiten ist es natürlich notwendig, dass man weiss, wo die eigenen Stärken, aber auch die eigenen Schwächen liegen. Sie müssen sich hierzu selbst gründlich kennenlernen und Ihre Stärken und Schwächen realistisch einschätzen können. In den letzten Jahren gewinnt auch immer mehr der Begriff “emotionale Intelligenz” an Bedeutung. Das heisst, gute persönliche Beziehungen führen zu Glück und Erfolg, sowohl im Berufs- als auch im Privatleben.

Träumen:
Auch das Träumen gehört zur Karriereplanung. Dieses wird jedoch oftmals unterschätzt und auch häufig belächelt. Sie sollten sich Karriereziele setzen, die zwar erreichbar, aber auch ehrgeizig sein sollten. Denken Sie auch voraus. Stellen Sie sich vor, wo Sie in 10 Jahren sein möchten. Diese klare Zielvorstellung wird Ihnen helfen, Ihrem Karriereziel näher zu kommen, denn zielstrebiges Denken kann zu zielstrebigen Handeln führen.

das Überwinden von Grenzen:
Wenn Sie an einer erfolgreichen Karriere interessiert sind, sollten Weiterbildung beinahe selbstverständlich sein. Überprüfen Sie aber auch, ob Ihre Fähigkeiten und Kenntnisse eventuell auch in anderen Bereichen oder Berufsfeldern angewendet werden könnten. So könnten sich plötzlich Berufswege erschliessen, die Sie zuvor vielleicht für unerreichbar hielten.

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Tipps für tolle Chefs, die Mitarbeiter wie Menschen behandeln

12 Apr

Tipps für tolle Chefs:

die Mitarbeiter als Menschen behandeln:
Bei der Betrachtung von Mitarbeitern wird allzu oft nur der Status, die Position in der Firmenhierarchie und die besonderen beruflichen Fähigkeiten gesehen. Dabei wird aber oft übersehen, dass die Mitarbeiter auch Menschen sind, die Gefühle und Überzeugungen haben, die man respektieren soll.

Dazu gehört auch die Chancengleichheit, alle Mitarbeiter unabhängig von Ihrer beruflichen Stellung gleich zubehandeln. Häufig betrachtet man höher positionierte Führungskräfte mit einem höheren Stellenwert, als einfache Arbeiter. Egal ob es sich um einen Vorstandsdirektor oder um einen Schichtarbeiter handelt, alle verdienen die gleiche Behandlung.

Es gibt viele hochrangige Führungskräfte, die sich weigern mit einfachen Schlossern in der Werkstätte zu reden. Auch das Herabsehen auf niedrig poitionierter Kollegen, Arroganz und das Berufen auf die eigene Position sind Eigenschaften, die bei Mitarbeitern nicht besonders gut ankommen.

Die eigenen Mitarbeiter wie Menschen zu behandeln hat natürlich auch mit Respekt diesen gegenüber zu tun. Mitarbeiter die herabgesetzt behandelt werden, fühlen sich zumeist zurückgewiesen und fallen gelassen und können in der Folge oft nicht mehr Ihre volle Leistungsbereitschaft erbringen.

Mitarbeiter als Menschen zu behandeln bedeutet auch, an Ihnen ehrliches Interesse zu haben. Vieles geschieht natürlich auch unbewusst. Zum Beispiel öffnet man dem Vorstandsdirektor die Tür, dem Lehrling hingegen nicht, man übersieht die Reinigungsdame, wenn Sie den Gang reinigt, oder man grüßt den Abteilungsleiter und übersieht den Angestellten, der neben Ihm steht. All diese Vorgänge laufen zumeist unbewusst ab. Gegen diese kann man nur durch eine innerliche Überzeugung entgegenwirken.

Mitarbeiter als Menschen zu behandeln, dazu gehört dass man diese unabhängig von nachfolgenden Punkten gleichbehandelt:
Status, Art seiner oder ihrer Tätigkeit, Religion, Nationalität, Hautfarbe, Geschlecht, Kleidung, dem Ruf, der beruflichen Stellung, der Figur (ob Schlank oder dick), der Fähigkeiten und dem Alter

Man sollte auch Mitarbeiter keiner Werturteilung unterziehen, nur weil dieser vielleicht eine andere Einstellung hat.

Ein guter Chef behandelt seine Mitarbeiter auch nicht als Untergebene, sondern als gleichgestellte Menschen.

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Tipps für tolle Chefs, der gesunde Menschenverstand

12 Apr

Tipps für tolle Chefs:

1.) der gesunde Menschenverstand:
Was bei vielen Mitarbeitern in der Liste der Eigenschaften von den beliebtesten Chefs ganz weit oben steht, ist der gesunde Menschenverstand. Es gibt aber viele Firmen, die Ihren Mitarbeitern den gesunden Menschenverstand nicht zutrauen und oftmals auch nicht zulassen wollen. In diesen gibt es zumeist unzählige bürokratische Vorschriften, die den gesunden Menschenverstand der Führungskräfte unterbinden.

Gerade dieser steht aber wie vorhin schon erwähnt bei den Mitarbeitern auf der Beliebtheitsskala sehr weit oben. Es ist klar, wenn man die Mitarbeiter nach dem gesunden Menschenverstand Handeln lässt, ist vieles nicht mehr so kontrollierbar, wie durch Vorschriften, aber es würden oftmals vernünftigere Entscheidungen getroffen und auch optimalere Lösungen gefunden.

Den gesunden Menschenverstand lernen wir zumeist in der Kindheit. Es wird uns beigebracht, freundlich zu sein, gegenseitig Acht zu geben, nicht auf den heissen Ofen zu greifen und noch vieles mehr. Im Erwachsenenalter wird dieser aber immer mehr durch niedergeschriebene Regeln und Vorschriften überlagert. Das heißt, wir handeln oft nicht mehr so, wie es uns der gesunde Menschenverstand vorschlagen würde, sondern wir verlassen uns auf Vorschriften und Regeln, die zumeist von den Unternehmen vorgegeben werden.

Man muss aber beachten, dass nicht alle Fälle festgehalten und niedergeschrieben werden können und es deshalb oft keine Lösung zu geben scheint. Der Menschenverstand hingegen kann auch für diese Probleme eine Lösung finden. Oftmals hören wir auch nicht auf den Menschenverstand, den dieser würde uns sagen, dass wir nicht rauchen sollten, nicht zuviel Alkohol trinken und regelmässig Sport treiben sollten, aber nur wenige hören darauf. Häufig liegt das Problem auch in der praktischen Umsetzung. Wir wissen zwar vielleicht, was wir machen sollten, machen es aber nicht.

Die Umsetzung des gesunden Menschenverstandes beinhaltet auch, alle Mitarbeiter Sie selbst sein lassen. Es ist auch nachgewiesen, dass die größten Unternehmenserfolge zumeist nicht aufgrund der Durchführung von Aufgaben aufgrund von Regeln entstanden sind, sondern durch Handlungen denen der Menschenverstand zugrunde lag.

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Verhandeln, Win-Win Situation, Verhandlungstipps

12 Apr

Verhandeln, Win-Win Situation, Verhandlungstipps, Teil 01:

Einleitung:
Verhandeln ist ein Thema das sich unter Umständen sehr speziell anhört. Aber bei näherer Betrachtung erkennt man, dass wir beinahe jeden Tagen in der einen oder anderen Weise verhandeln. Es gibt natürlich die großen Verhandlungen, wenn es zum Beispiel darum geht, wer in der Firma gekündigt wird. Aber es gibt auch unzählige alltägliche Verhandlungen, gleichgültig, ob es darum geht, wer das Kind von der Schule abholt oder ob es zum Mittagessen Fleisch oder einen Salat gibt. Immer wenn zwei oder mehrere Personen diskutieren, ist es im Grunde genommen eine Verhandlung. Um genau diese Verhandlungen geht es in dieser Kategorie.

Win-Win Situation:
Sehr häufig hört man, dass das wichtigste bei einer Verhandlung eine sogenannte Win-win Situation ist. Bei genauerer Betrachtung lässt sich aber erkennen, dass eine Win-Win Situation grundsätzlich nur bei einfachen Verhandlungen möglich ist. Bei schwierigen Verhandlungen, wie diese oftmals vorkommen, ist eine Win-Win Vereinbarung aber zumeist nur schwer möglich. Zumeist ist es lediglich ein Kompromiss, bei der sich beide oder auch mehrere Beteiligte mit einer mehr oder weniger grossen Kompromisslösung zufrieden geben müssen. Also von einer wirklichen Win-Win Vereinbarung kann man aber nicht sprechen. Aber warum ist nun der Begriff Win-WIn-Vereinbarung so gebräuchlich. Der Ursprung der Win-Win Vereinbarung liegt in den Jahren 1970 – 1980. Die Grundlagen für die Win-Win Vereinbarung wurden in diesem Zeitraum an der Harvard Universität erforscht. Sie entwickelten die Methode des sachgerechten Verhandelns. Sie setzten aber dabei voraus, dass keine schwerwiegenden Interessensgegensätze bestanden. Auf schwierige Verhandlungen lässt sich diese Grundlage aber nicht ableiten, sodass man sagen kann, dass eine Win-Win Vereinbarung bei schwierigen Verhandlungen nur schwer möglich ist. Um dies näher zu erläutern muss man unterscheiden ob sich die erzielte Win-Win Vereinbarung auf eine sematische Eigenschaft oder auf einen psychologischen Zustand begründet. Auf Grundlage der sematischen Eigenschaft ( Wahrheit, Wissen, Realität ) ist eine Win-Win Verhandlung nahezu unmöglich. Ähnlich wie bei einem Marathonlauf kann auch sematisch betrachtet nur einer gewinnen. Auf Grundlage der psychologischen Zustände ( Gewissheit, Meinung ) ist es natürlich anders. Das heißt, es ist natürlich schon möglich, dass beide Verhandlungspartner zumindest der Meinung sind, dass beide gewonnen haben, also eine Win-Win Situation. Ein wichtige Unterscheidung bei Verhandlungen liegt zwischen dem Begriff Wahrheit und Gewissheit. Gewissheit ist das man als Wahrheit betrachtet, es ist aber in Wirklichkeit nur eine Meinung. Den die Wahrheit kennt genau genommen keiner. Zumeist sind aber beide Verhandlungspartner der Meinung, dass die eigene Meinung der Wahrheit entspricht. Das heißt, bei Verhandlungen ist es immer wichtig, zu analysieren, worauf der oder die anderen Verhandlungspartner begründen, dass deren Meinung der Wahrheit entspricht. Dadurch lässt sich auch erkennen, dass es eine wirkliche Win-Win Vereinbarung in Wirklichkeit nur sehr selten gibt. In der Realität sind es zumeist Kompromisse. Als Beispiel, die Lohnverhandlungen zwischen Arbeitgeber und Gewerkschaften. Die Gewerkschaft fordert zum Beispiel 5 Prozent Lohnerhöhung. Die Arbeitgeberseite will aber bei 0,5 Prozent zustimmen. Also eine Win-Win Verhandlung ist dabei definitiv nicht möglich. Wenn sich beide Parteien in der Mitte treffen, ist es lediglich ein Kompromiss. Da wir die Wahrheit nicht kennen und auch nicht ausfindig machen können, müssen wir uns immer mit der vorhin schon beschriebenen Gewissheit des anderen Verhandlungspartners begnügen. Hierin besteht die wesentliche Aufgabe bei der Verhandlung, dass man die Grenzen der Gewissheit herausfindet, also den Verhandlungspartner analysiert und natürlich versucht diese Gewissheit zu beeinflussen. Bei einer Verhandlung sollte es Ihr Ziel sein, die positiven und negativen Gewissheiten des Gegenübers zu analysieren. Natürlich sind die positiven Annahmen die entscheidenden Punkte für eine Einigung.

Wer fragt, gewinnt:
Wichtig dabei ist, dass Sie nach einer vorbereiteten Struktur fragen. Hinter Ihrer Verhandlung sollte natürlich ein Ziel definiert sein. Für die Erreichung bzw. dem möglichst nahe kommen dieses Zieles ist es wichtig, dass Sie herausfinden, was Ihrem Verhandlungspartner wichtig ist, was Ihm den Antrieb gibt und natürlich, wie weit er gehen wird. Ausserdem ist es hilfreich, wenn Sie vor der Verhandlung so eine Art Fragekatalog erstellen. Dieser muss nicht ausführlich erläutert sein, sondern dieser genügt stichwortartig. Diesen stichwortartigen Fragekataklog sollten Sie auch Ihrem Gegenüber, wenn möglich schon vor der Verhandlung zukommen lassen. Dieser Fragekatalog soll auch eine Form eines Gesprächsleitfadens darstellen. Dieser sollte unbedingt möglichst unstrittig sein, das heißt, der Verhandlungspartner sollte diesem Frageleitfaden zustimmen können. Es hat sich als vernünftig herausgestellt, dass Sie Fragen, die Ihnen in den Sinn kommen, einfach fragen, auch auf die Gefahr hin, dass diese banal klingen könnten. Ob es sich dabei um eine offene oder geschlossene Frage handelt, spielt dabei keine überaus bedeutende Rolle. Wobei die Frage auf keinen Fall zu offen sein sollte, sondern sollte einen vorgegebenen Korridor folgen. Zu offene Fragen könnten die Verhandlung in eine falsche Richtung entgleisen lassen, aus der sich die sich wieder mühsam weglotsen müssten. Man sollte auch ein ernsthaftes Interesse am Gegenüber zeigen.

Fragen Sie immer nur eine Frage:
Wenn Sie mehrere Fragen aneinanderreihen, wird sich der Verhandlungspartner in der Regel immer jene Frage heraussuchen, die für Ihn am leichtesten bzw. am wenigsten unangenehm zu beantworten ist.

Sie sollten keine frühe Festlegung zwanghaft herbeiführen wollen:
Dabei ist wichtig, dass sich sobald jemand eine konkrete Antwort gibt, sich dieser festgelegt hat und nur mehr schwer umzustimmen ist. Wenn Sie also eine Festlegung herbeiführen wollen, könnte dies zu einer Verhärtung in der falschen Position führen. Also zwingen Sie Ihren Gegenüber zu keiner Festlegung. Den wenn sich der Gegenüber festgelegt hat, könnte er seine Meinung nur mehr mit einem Geschtsverlust ändern, was viele unbedingt vermeiden wollen. Anstatt der Frage “Ist das möglich” ist die Frage “könnte dies möglich sein” vorzuziehen, da sich damit noch keiner festlegt und daher eher mit einem “Ja” zu rechnen ist. Die Frage- und Antwortstellung im Konjunktiv wird zwar oftmals als negativ gewertet, hat aber bei Verhandlungen unzählige Vorteile, den wer vorsichtig fragt, muss nichts beweisen.

Es wirkt sich positiv aus, wenn Sie Ihren Gegenüber in Widersprüche verwickeln:
Widersprüchliche Antworten finden sich in beinahe jeder Verhandlung wieder, meistens sogar mehrmals. Diese Widersprüche können Ihnen aber helfen die Gewissheit Ihres Verhandlungspartners zu verstehen. Es ist dabei auch unklug, den Widerspruch sofort anzusprechen, sondern notieren Sie sich diese Widersprüche am besten und analysieren Sie diese dann und reagieren Sie wie nachfolgend beschrieben.

- Rat einholen: die meisten geben gerne anderen einen Rat, möchten aber selbst nur ungern einen Ratschlag annehmen. Also können Sie Ihren Verhandlungsparter fragen “Was würden Sie tun, wenn Sie auf meinem Stuhl sitzen würden ?”.
- Widerspruch ansprechen: Es geht dabei vorallem darum, den Gegenüber verunsichern, ihn zum Nachdenken zum animieren, aber auch um wertvolle Informationen zu erhalten. Also sprechen Sie den Widerspruch jetzt an mit einer Frage.
- Schweigen: Wenn der Gegenüber nun nicht weiterweiss, sollten Sie sich zurücknehmen und einfach kurz schweigen. So erhöhen Sie den Druck auf ihn, den er muss jetzt Farbe bekennen.

Und jetzt noch die Zusammenfassung dieses Abschnittes:
- Sie müssen innerlich gewinnen wollen
- der Gegenüber ist ein gleichberechtigter Partner
- es ist wichtig, von Anfang an mit Druck zu verhandeln
- Sie sollten nie hart und drohend sprechen
- auf keinen Fall sollten Sie lügen, sondern immer glaubwürdig bleiben
- Wie Sie wissen gibt es keine Wahrheit, und Sie sollten daher nur versuchen, die Gewissheit des Gegenübers zu ergründen
- Analysieren Sie dessen Grenzen (wie weit er geht)
- eine zu offenen Fragestellung sollte vermieden werden, da die Antwort entgleisen könnte
- Immer nur eine Frage stellen
- keine zu frühe Festlegung erzwingen
- auf Fragen nur im Konjunktiv anworten  

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