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Allgemeines zur Bewerbung Teil 1


29 Mrz

Allgemeines zur Bewerbung:
Unter dem Begriff Bewerbung versteht man grundsätzlich die schriftliche Bewerbung, mit allem was dazu gehört. Das wichtigste an der Bewerbung ist, dass diese beim zuständigen Personalverantwortlichen auffällt und nach Möglichkeit positiv ankommt. Vorraussetzung ist natürlich, dass Sie dem Unternehmen das bieten können, was dieses von Ihnen verlangt, oder besser sogar noch mehr.

Wichtige Regel AIDA:
Dieser Begriff ergibt sich aus jeweils ersten Buchstaben von 4 Wörtern. Das A steht für Attention (=Aufmerksamkeit), das I für Interest (= Interesse), das D für Desire (= Wunsch) und das zweite A für Action (=Handlung). Das heisst, Sie sollten mit Ihrer Bewerbung Aufmerksamkeit erregen, Sie sollten das Interesse des Personalverantwortlichen erwecken, und  dieser sollte beim Lesen Ihrer Bewerbung den Wunsch verspüren, das zu tun, was Sie von Ihm erwarten und zu guter Letzt soll der Personalverantwortliche Handeln (Sie einzustellen).

Was sind nun die üblichen Bewerbungsunterlagen:
- ein Bewerbungsschreiben
- einen Lebenslauf   (Erläuterung in einem späteren Blog)
- ein Lichtbild      (Erläuterung in einem späteren Blog)
- und Nachweise Ihrer bisherigen Leistungen   (Erläuterung in einem späteren Blog)

Nun zum ersten Punkt dem Bewerbungsschreiben:
Dieser ist wiederum unterteilt in:

- der äusseren Form
- dem Inhalt     (Erläuterung in einem späteren Blog)
- und dem Stil   (Erläuterung in einem späteren Blog)

Jetzt zum Bewerbungsschreiben – der äusseren Form:
Ganz einfach ausgedrückt sollte das Bewerbungsschreiben sauber, modern aber nicht übertrieben sein. Ausserdem sollte das Bewerbungsschreiben in der Regel eine Seite lang sein. Die Seiteabstände, die ABsätze und der Zeilenabstand sind in DIN 5008 definiert.

Bewerbungsschreiben – das Papier:
Das von Ihnen verwendete Papier sollte auf jeden Fall weiss sein und auf keinen Fall knallig bunte Farben haben. Die übliche Größe ist DIN A4. Weiters sollte auf dem Papier nichts ausgebessert sein und auch keine Korrekturbänder verwenden und natürlich auf keinen Fall etwas durchstreichen.

Bewerbungsschreiben – der Briefkopf:
Wenn der Personalverantwortlich den Brief öffnet möchte er folgendes wissen: Wer hat den Brief geschrieben, Wo wohnt der Bewerber und wann hat dieser den Brief versendet. Bei Ihrem Namen sollten Sie auch keine sogenannten Spitznamen verwenden, wir zum Beispiel Fritzi, usw., sondern immer den vollständigen Vor- und Nachnamen angeben. Desweiteren sollten Sie keine auffälligen Schriftarten verwenden, sondern möglichst neutrale Schrifttypen.

Bewerbungsschreiben – die Anschrift:
Die Anschrift darf natürlich auf keinen Fall fehlen. Auch die Anschrift ist laut DIN-Norm definiert. Nun stellt sich natürlich die Frage, an welche Person sendet man die Bewerbungsunterlagen. Wie in einem anderen Blog schon erwähnt, sollte sich die Bewerbung bei kleinen Firmen an die Geschäftsleitung und bei mittleren bis größeren Firmen an die Personalabteilung wenden. Noch besser ist es natürlich, wenn Sie den Personalverantwortlichen mit dem Name kennen (dann natürlich diesen angeben). Die Anschrift sollte auf der linken Seite unten, ungefähr 3 cm von Links eingerückt stehen.
nun ein Beispiel für ein Anschrift:

MusterFirma XXX
an Personalabteilung
Hohenstrasse 3
22353 Musterstadt

Bewerbungsschreiben – der Betreff:
Der Betreff ist ein sehr wichtiger Bestandteil des Bewerbungsschreibens, den auf diesen sehen viele Personalverantwortliche zuerst. Die Länge sollte 1 bis 2 Zeilen sein (nicht mehr). Das Wort Betreff kann aber je nach Belieben weggelassen werden. Der Betreff könnte zum Beispiel lauten: Bewerbung als …., Ihre Stellenanzeige in der .. Zeitung (Chiffre Nummer), usw.

Bewerbungsschreiben – die Anrede:
Der Standard für die Anrede lautet “Sehr geehrte Damen und Herren”, oder wenn Sie den Namen des Empfängers kennen, dann zum Beispiel “Sehr geehrte Frau …”. Auf keinen Fall sollten Sie schreiben “Sehr geehrte Firma” oder “Werte Firma” usw.

Bewerbungsschreiben – die Grussformel:
Die Grussformel steht am Schluss des Briefes und sollte auf der linken Hälfte des Schreibens eingefügt sein. Die Standard Grussformel lautet “mit freundlichen Grüssen” oder kann auch etwas persönlicher gestaltet sein, wie zum Beispiel “für Ihre Bearbeitung im voraus dankend verbleibe ich mit freundlichen Grüßen … ” usw. Die Grußformel ist wiederum entsprechend der DIN 5008 festgelegt.

Bewerbungsschreiben – der Anlagenvermerk:
Im Anlagenvermerk sind alle Blätter angeführt, die dem Bewerbungsschreiben beigelegt sind. Achten Sie darauf, dass kein Schriftstück fehlt, aber auch kein Schriftstück beigelegt ist, dass sich nicht im Anlagenvermerk befindet.

Allgemeines:
Das Bewerbungsschreiben sollte zur besseren Übersicht in einige Absätze unterteilt sein (aber auch nicht zuviele).

Und nun viel Erfolg und herzliche Grüße !!!

Ihr JobThinder-Team

PS: Besuchen Sie auch unsere Webseite auf http://thinder.net bzw. http://schoenberg.co.at/jobthinder. Auch auf unserer Blog unter http://thinder.net/bewerbung , sowie in unserem Wiki unter http://thinder.net/wiki sind Sie herzlich Willkommen.

Die Bewerbung-Lebenslauf-Bewerbungsmappe


19 Mrz

In diesem Blog geht es um das Thema 2  (die Bewerbung):

II.) Die Bewerbung: 

1.) das Bewerbungsschreiben:

1a.) der äußere Rahmen:

1b.) der Inhalt:

1c.) der Stil:

2.) der Lebenslauf:

2a.) Lebenslauf in Stichworten

2b.) der ausführliche Lebenslauf

2c.) das Lichtbild

3.) die Leistungsnachweise:

4.) die Bewerbungsmappe

5.) Bewerbung ohne Unterlagen:

II.) Die Bewerbung:

In diesem Abschnitt geht es vor allem um die schriftliche Bewerbung, da dies trotz anderer Bewerbungsformen immer noch am häufigsten angewendet wird. 

1.) das Bewerbungsschreiben:

Das Bewerbungsschreiben sollte natürlich alles beinhalten, was dazu gehört. 
1a.) der äußere Rahmen:

Zur äußeren Form gehört zum einen

-   die Form: sollte sauber, modern aber nicht übertrieben  sein

-         das Papier: es sollte auf jeden Fall weiß sein. Auf keinen Fall knallige Farben. Die Größe sollte unbedingt A4 sein. Außerdem sollten am Papier keine Änderungen (z.B. Radierungen, Korrekturband, usw.) erkennbar sein.

-         Der Briefkopf: dieser sollte dem Leser sagen, wer sich an Ihn/Sie  wendet, wo Sie wohnen und wann Sie den Brief versendet haben. Als Absender sollte auch kein Spitzname angegeben werden, sondern immer Ihr ganzer Name.

-         Die Anschrift: diese ist genormt und sollte nach folgendem Muster ausgeführt werden.

                                   Z.B.: Hoechst AG

                                            An Personalabteilung

                                           Musterstrasse 10

                                           1012 Wien

-         Der Betreff: der Betreff sollte wenn möglich eine und maximal 2 Zeilen lang sein. Das Wort Betreff wird in modernen Briefen auch vielmals weg gelassen. Der Betreff könnte z.B. lauten „Bewerbung als Elektroninstallateur“ oder bei Anzeigen in Zeitschriften die Inseratnummer beinhalten.

-         Die Grußformel: häufig wird hierbei „mit freundlichen Grüßen“ verwendet. Die Grußformel „Hochachtungsvoll“ sollte eher vermieden werden. Außerdem sollte die Grußformel gemäß DIN 5008 am linken Rand stehen.

-         Der Anlagenvermerk: Dieser sagt dem Leser, wie viele Seiten angefügt sind. Dieser könnte z.B. so aussehen

Anlagen

Lebenslauf mit Lichtbild

3 Zeugniskopien

1b.) der Inhalt:

Und nun kommen wir zum Inhalt. Es gibt hierbei 3 Schlüsselwörter: sachlich – wahr – nicht langatmig.

Als erstes sollte eine kurze Einleitung stehen und eine Beziehung herstellen.
Weitere wichtige Punkte, die eine Bewerbung beinhalten soll, sind

-         Begründung Ihrer besonderen Eignung: das können z.B. besondere Vorraussetzungen, evtl. Berufserfahrung, Begabungen, abgelegte Prüfungen, usw. sein.

-         Die Motivierung für den Stellenwechsel: Was Sie dazu bewegt hat. Es sollten aber auf keinen Fall schlecht Punkte des ehemaligen Arbeitgebers angeführt werden.

-         Gehaltsanspruch: dieser sollte nur angegeben werden, wenn dieser im Inserat verlangt wird. Hierbei können 2 Fehler entstehen. Entweder Sie verlangen zuviel oder zuwenig. Dabei ist es hilfreich, entsprechende Werte zu finden die in der betreffenden Branche ortsüblich sind.

-         Der Eintrittstermin: Dieser sollte aussagen, wenn Ihr evtl. neuer Chef mit Ihrem Arbeitsbeginn rechnen kann.

-         Der Vorstellungstermin: es ist durchaus nicht unhöflich, wenn Sie Termin oder Zeiten angeben, zu denen es Ihnen passend wäre.

-         Referenzen: diese können entweder Projekte sein, an denen Sie gearbeitet haben oder auch Personen, für die Sie tätig waren.

1c.) der Stil:

Ganz wichtiger Punkt ist, dass man sogenannte Floskeln vermeiden sollte. Außerdem sollten nachfolgende Regeln beachtet werden:

-         Schreiben Sie kurze Sätze

-         Drücken Sie sich exakt aus

-         Meiden Sie Modewörter

-         Vermeiden Sie Phrasen z.B. Sie dürfen versichert sein,…

-         Keine Flickwörter wie z.B. durchaus, gewiss, irgendwie

-         Keine Übertreibungen:

-         Wiederholen Sie Wörter nur, wenn Sie etwas betonen wollen

-         Verwenden Sie Fremdwörter nur, wenn diese sich nicht vermeiden lassen

2.) der Lebenslauf:
Aufgabe des Lebenslaufes ist es Ihren Werdegang zu beschreiben. 

2a.) Lebenslauf in Stichworten

Zu den Stichwörtern gehören,

-         Name (zuerst den Familiennamen und danach Ihren Vornamen)

-         Geburtsdatum

-         Staatsangehörigkeit

-         Familienstand (z.B. verheiratet, ledig, geschieden, usw.)

-         Kinder

-         Schulbildung, Ausbildung, evtl. Studium

-         Berufstätigkeit

-         Fortbildung: z.B. Kurse, abgelegte Prüfungen, …

Nicht in den Lebenslauf gehören

-         Körpergröße (außer bei Models)

-         Gesundheitszustand

-         Glaubensbekenntnis

-         Vermögensverhältnisse

-         Körperliche Gebrechen

-         Nebentätigkeiten

2b.) der ausführliche Lebenslauf

Dieser beinhaltet grundsätzlich die gleichen Punkte wie der Lebenslauf in Stichworten, nur das diese ausführlicher in Sätzen verpackt werden. 

Einige Firmen verlangen auch einen handschriftlichen Lebenslauf. Dieser ist dementsprechend zu erstellen.

2c.) das Lichtbild

Das Lichtbild sollte

-         natürlich sein

-         neueren Datums

-         das positive hervorheben

-         kein Ganzfoto

-         kein Situationsfoto (z.B. Sie vor der Kirche)

3.) die Leistungsnachweise:

Diese sind zum Beispiel Zeugnisse (Arbeits- und Schulzeugnisse), Berufsausbildung, Berufstätigkeit, Fortbildung, Ihre derzeitige Tätigkeit, evtl. Arbeitsproben, usw.

4.) die Bewerbungsmappe

Die Bewerbungsmappe hat einerseits den positiven Effekt, dass die Bewerbungsunterlagen nicht lose in einem Kuvert liegen, und andererseits den Empfänger beeindrucken sollen.

Die Bewerbungsunterlagen sollten folgende Reihenfolge haben:

-         Bewerbungsschreiben

-        Lebenslauf

-        Zeugnisse, Bescheinigungen und sonstiges

-        Arbeitsproben

Wichtig zu beachten ist auch, in Ihren Bewerbungsunterlagen keine Rechtschreibfehler vorhanden sein sollten, keine ausgebesserten Tippfehler erkennbar sein sollten, dass Sie jedes Blatt nur auf der Vorderseite beschreiben und dass Sie das Briefkuvert ausreichend frankieren. 
5.) Bewerbung ohne Unterlagen:

Dazu gehören zum Beispiel die Kurzbewerbung (nur Bewerbungsschreiben), die Bewerbung in der eigenen Firma, oder die Online-Bewerbung im Internet.

Abschluss:  auch diese Punkte können von der vollautomatischen Bewerbungssoftware “JobThinder” übernommen werden (kostenlose Testversion unter http://schoenberg.co.at/jobthinder oder unter http://thinder.net )
Und nun viel Erfolg und herzliche Grüße !!!

Ihr JobThinder-Team

PS: Besuchen Sie auch unsere Webseite auf http://thinder.net bzw. http://schoenberg.co.at/jobthinder. Auch auf unserer Blog unter http://thinder.net/bewerbung , sowie in unserem Wiki unter http://thinder.net/wiki sind Sie herzlich Willkommen.

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