Das Vorstellen und die Vorbereitungen:
Der wichtigste Punkt ist, wenn Sie einen Vorstellungstermin haben, dass Sie diesen einhalten und diesen auch nicht verschieben. Sie müssen sich bewusst sein, dass dieser Termin eine sehr große Bedeutung für Ihre Zukunft haben kann. Sie sollten den Termin nur dann verschieben, wenn sich dies wirklich nicht umgehen lässt. Einen Pluspunkt können Sie auch schon einholen, wenn Sie den Termin für Ihren Vorstellungstermin schriftlich bestätigen.
Nun zur Vorbereitung:
Wenn Sie einen Vorstellungstermin bekommen, kommt es darauf an, wieviel Sie über das Unternehmen und den entsprechenden Personalverantworlichen wissen. Zumeist ist es so, dass man relativ wenig darüber Bescheid weiss. Ausserdem haben Sie einen kleinen Nachteil. Der Personalverantwortliche des Unternehmens kann sich aufgrund Ihrer Bewerbungsunterlagen und Ihrem Lichtbild schon ein wenig ein Bild von Ihnen machen. Sie wissen aber wahrscheinlich noch nicht, wem Sie beim Vorstellungsgespräch gegenübersitzen.
Erkundigungen über das Unternehmen (Recherche):
Als erstes sollten Sie natürlich einmal erkundigen, um sich ein Bild machen zu können, ob Sie es sich vorstellen können, in der Firma für eine längere Zeit zu arbeiten. Jetzt stellt sich natürlich die Frage, wie kommen Sie zu den entsprechenden Informationen. Als erstes können Sie zum Beispiel im Handels- bzw. Gewerberegister nachsehen. Dies erfolgt zumeist ganz einfach über das Internet. Sie können hierin Daten, wie zum Beispiel die Firmengröße, den Namen des Geschäftsführers, eventuelle Konkurse nachlesen, usw. Dann können Sie sich auch noch bei der Industrie-, Handels- oder der Handwerkskammer bzw. der Wirtschaftskammer in Österreich Informationen über das Unternehmen einholen. Auch bei der Gewerkschaft können Sie sich informieren. Oder wenn Sie jemanden kennen, der bei dieser Firma arbeitet, bekommen Sie vermutlich auch Informationen über das Betriebsklima und sonstige Eigenarten.
Die nächste Frage, die für Sie von Bedeutung ist, ist jene, und zwar, welche Fragen könnten beim Vorstellungsgespräch gestellt werden. Hier gilt, umso informativer und eindeutig die Bewerbungsunterlagen sind, umso weniger Fragen haben Sie bei Ihrer Vorstellung zu erwarten. Wichtig ist es, dass Sie bei Fragen nicht den Inhalt des Lebenslaufs oder des Bewerbungsschreibens widersprechen. Deshalb ist es auch ratsam, sich das Bewerbungsschreiben kurz vor dem Vorstellungsgespräch noch einmal durchzulesen. Häufige Fragen betreffen die letzte Tätigkeit, da von diesem zumeist noch kein Arbeitszeugnis vorliegt. Sie sollten sich auf jeden Fall eine Zusammenstellung der Aufgabenbereich zurecht richten, damit Sie diese Tätigkeiten dann beim Vorstellungsgespräch aufzählen können. Beim Vorstellungsgespräch sollten Sie vorallem 2 Themen vermeiden. Erstens sollten Sie keine Betriebsgeheimnisse des vorherigen Arbeitgebers ausplaudern und ausserdem sollten Sie über diesen nicht schlecht reden. Den wen Sie dies machen, so denkt der Personalverantwortliche, das Sie bei Ihm genauso machen, wenn Sie aus der Firma austreten. Eine weitere häufige Frage ist, warum Sie die Arbeitsstelle wechseln möchten. Hier sollten Sie sich unbedingt eine Antwort zurecht legen. Ausserdem wird oft gefragt, warum Sie sich genau bei dieser Firma bewerben. Dieses Thema wurde in Bezug auf das Bewerbungsschreiben schon erläutert. Sie sollten den Grund darstellen, was Sie dazu motiviert hat. Sie können dabei natürlich etwas positives gegenüber der Firma erwähnen, aber übertreiben Sie auch nicht damit. Auch Ihre Ausbildung wird sicherlich ein Thema bei Ihrem Vorstellungstermin sein. Dabei sollten Sie vorallem sachlich bleiben und nicht unbedingt über die Schulzeit ins schwärmen kommen oder von den unzähligen Streichen erzählen. Dies könnte sonst den Eindruck erwecken, das Sie sich gerne ablenken lassen und gerne schwätzen. Zumeist kommt auch die Frage, ob Sie sich die Aufgabe zutrauen. Hier ist klar, dass Sie dies bejahen, sonst hätten Sie sich vermutlich nicht um die Stelle beworben. Wenn Sie zurzeit keine Beschäftigung haben, dann wird häufig auch auf dieses Thema eingegangen. Seien Sie also vorbereitet, damit Sie auch hierfür eine gute Anwort parat haben. Auf keinen Fall sollten Sie hierbei Klagelieder vorbringen. Auch persönliche Fragen, wie zum Beispiel “Leben Sie alleine, Sind Sie verheiratet, Haben Sie Kinder, Was machen Sie in Ihrer Freizeit” werden oftmals gefragt. Desweiteren können auch nebensächliche Fragen kommen. Diese dienen dem Personalverantwortlichen oft als Übergangspunkte zu einem anderen Thema. Auch “schwache” Punkte im Bewerbungsschreiben oder im Lebenslauf (zum Beispiel häufiger Stellenwechsel, unterschiedliche Tätigkeitsbereiche, usw.) werden oft zum Gesprächsthema. Auch hier ist es wichtig, dass Sie darauf vorbereitet sind. Natürlich gibt es auch Gesprächsthemen über die Sie sich informieren sollten. Zum Beispiel, die Gehaltseinstufung, die Aufstiegsmöglichkeiten, die Arbeitszeiten, usw. Den natürlich auch für Sie müssen die Bedingungen passen. Den die Arbeit sollten Sie auch zu einem gewissen Masse mit Freude machen. Wenn aber bestimmte Umstände nicht passem, zum Beispiel ein zu geringes Gehalt, dann wird dies eventuell nicht der Fall sein. Deshalb sollten auch Sie sich überlegen, welche Vorraussetzungen notwendig sind, damit dieser Arbeitsplatz interessant für Sie ist.
Unterlagen für das Vorstellungsgespräch:
Als nächstes müssen Sie sich überlegen, welche Unterlagen Sie für das Vorstellungsgespräch vorbereiten müssen. Zunächst sollten Sie sich einen Zettel vorbereiten, auf dem Sie sich notieren, welche Punkte Sie beim Vorstellungsgespräch abklären müssen. Dann sollte natürlich auch ein Durchschlag Ihrer Bewerbung und Ihres Lebenslaufes nicht fehlen. Auch der Brief vom Unternehmen, in dem Sie zum Erscheinen am Vorstellungstermin aufgefordert wurden, sollten Sie mitnehmen. Falls vereinbart auch die Arbeitsproben nicht vergessen.
Und nun viel Erfolg und herzliche Grüße !!!
Ihr JobThinder-Team
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