Archive for April, 2010

Genaueres zum Vorstellungsgespraech, Ablauf, Vorbereitung


13 Apr

Genaueres zum Vorstellungsgespräch:

die Herausforderung beim Vorstellungsgespräch
Im wesentlichen besteht das Ziel darin beim Personalverantwortlichen einen Eindruck zu hinterlassen, der ihn dazu veranlasst, Sie einzustellen. Vorteilhaft kann es sein, wenn Sie als Vorbereitung auf den Vorstellungstermin eine Art Drehbuch verfassen, indem Sie Ihre wesentlichen beruflichen Merkmale, Ihre Eigenschaften, die Charakterzüge, die Sie vermitteln möchten und wie Sie dies glaubhaft dem Gegenüber vermitteln können. Diese Merkmal sollten weitestgehend mit dem Suchprofil des Arbeitgebers übereinstimmen.

die organisatorische Vorbereitung:
Dazu gehört vorallem die Planung der Anreise. Sie sollten vorher schon den Weg kennen. Es empfiehlt sich auch sich vor dem Vorstellungstermin schon mal die Firma von aussen anzusehen, sodass Sie sich schon mental darauf vorbereiten können. Bei der Anreise, sollten Sie unbedingt pünktlich erscheinen. Es ist besser 10 Minuten zu früh, als 10 Minuten zu spät. Mehr als 10 Minuten früher sollten ie allerdings auch nicht erscheinen. Dies würde ebenfalls einen schlechten Eindruck erwecken. Bei der Anreise sollten im Bedarfsfall auch eventuelle Staus und sonstige Verzögerungen eingerechnet werden. Und wichtig ist, dass Sie möglichst ausgeruht zum Vorstellungstermin erscheinen. Das heisst, am Vortag genügend Schlafzeit einplanen.

eventuelle Angst vor dem Bewerbungsgespräch:
Der Vorstellungstermin ist näherungsweise mit einer mündlichen Prüfung zu vergleichen. Manche Menschen nehmen dies relativ gelassen, andere Bewerber haben doch ein gewisse Angstgefühl davor. Um diese zu mindern, ist vor allem eine gute Vorbereitung hilfreich. Dazu gehört, sich Detailinformationen des Unternehmens zu besorgen, die zu erwartenden Fragen durchzugehen, und den obig beschriebenen organisatorischen Teil zu planen.

das Bewerbungsgespräch aus der Sicht des Personalverantwortlichen:
Der Personalauswähler hat hauptsächlich die Aufgabe die Eignungsmerkmale zu erkennen und zu bewerten. Diese Eignungsmerkmale sind zum Beispiel Leistungsmotivation, Kompetenz, Anpassungsfähigkeit, ebenso äussere Merkmale wie Aussehen, Auftreten und auch Benehmen. Die Entscheidung wir oftmals zu 70 Prozent aufgrund Ihrer Persönlichkeit, zu 10 Prozent aufgrund Ihrer fachlichen Kompetenz und zu 20 Prozent aufgrund Ihrer Leistungsmotivation getroffen.Das heisst, es hängt sehr viel davon ab, ob Sie beim Personalauswähler ein Sympathiegefühl hervorrufen können. Dies erreichen Sie dadurch, dass der Personalleiter die Hoffnung bekommt, dass Sie einen Beitrag zur Bedürfnisbefriedigung des Unternehmens leisten können.

Und nun viel Erfolg und herzliche Grüße !!!

Ihr JobThinder-Team

PS: Besuchen Sie auch unsere Webseite auf http://thinder.net bzw. http://schoenberg.co.at/jobthinder. Auch auf unserem Blog unter http://thinder.net/bewerbung , oder unserem Blog zum Thema Erfolg im Business unter http://thinder.net/im-erfolg, sowie in unserem Wiki unter http://thinder.net/wiki sind Sie herzlich Willkommen.

die Eroeffnungsphase und die Abschlussphase eines Vorstellungsgespraechs


13 Apr

die Eröffnungsphase und die Abschlussphase eines Vorstellungsgesprächs

die Eröffnungsphase beim Vorstellungstermin:
Das Vorstellungsgespräch beginnt zumeist mit einem kurzen Small Talk. Hier geht es um den besonders wichtigen ersten Eindruck. In dieser Eröffnungsphase geht es darum ein Sympathie-Gefühl beim Gegenüber hervorzurufen. Wichtig dabei ist die persönliche Kontaktaufnahme, um Ihr Äußeres und natürlich auch um Ihre Umgangsformen. Es geht auch darum, wie Sie wirken, ob Sie gehetzt oder ruhig, nervös oder gelassen sind und ob Sie auch anpassungsfähig sind.

die Abschlussphase eines Bewerbungsgesprächs:
Bei der Abschlussphase geht es dem Arbeitgeber vorallem um die Imagepflege des Unternehmens. Zumeist wird sich der Personal- oder Abteilungsleiter freundlich von Ihnen verabschieden und sich bei Ihnen für das Vorstellen bedanken. Für Sie ist beim Abschluss wichtig, zu vereinbaren, wie Sie verbleiben. Das heisst, Sie sollten fragen, wann die Personalentscheidung gefällt wird und ob Sie benachrichtigt werden oder ob Sie sich melden sollten. Bei Hinausgehen aus dem Büro oder der Abteilung ist es wichtig, dass Sie Ihre Haltung bewahren und nicht die Tür zu knallen oder Fluchen oder ähnliches.

Und nun viel Erfolg und herzliche Grüße !!!

Ihr JobThinder-Team

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Stellensuche, mit System Ihren Traumjob finden


09 Apr

Stellensuche, mit System Ihren Traumjob finden:

Wenn man nun weiss, was man finden will, also die Berufsgruppe, usw. dann geht es nun darum einen Job in dieser Richtung zu finden. Wie in früheren Blogs bereits beschrieben, kann man nun eine Initiativbewerbung durchführen oder eben wie nachfolgend dargestellt eine Stellensuche durchführen. Als erstes sollten Sie dabei so einea Art Marktrecherche ausführen. Damit können Sie feststellen, bei welchen Unternehmen eine Nachfrage nach Ihren Leistungen besteht.

Dafür können Sie wie nachfolgende Möglichkeiten nutzen:
- Sehen Sie sich Tageszeitungen und Fachzeitschriften an (die Stellenangebote)
- Sie können Jobbörsen im Internet durchsuchen
- Sie können sich in einem kostenlosem Email-Verzeichnis als Abonnement anmelden
- Sie können die Kontaktbörse XING nutzen und mit möglichen Arbeitgebern Kontakte schliessen
- Sie können auch branchenspezifische Platformen nutzen um immer am neuesten Stand zu bleiben
- Sie sollten auch regelmässig die Webseiten Ihrer recherchierten Firmen ansehen, um eventuell ausgeschriebene Stellen zu entdecken
- Es ist auch zu empfehlen, Kontakte zu Ansprechpartnern in den Unternehmen aufzubauen, um über offene Stellen sofort informiert zu werden
- Um über branchenspezifische Informationen rasch informiert zu sein, sollten Sie auch die Tagespresse immer nach diesbezüglichen Daten durchblättern

Als nächstes ist es wichtig auf offene Stellenausschreibungen richtig zu reagieren. Wenn Sie eine Stellenanzeige entdecken, dann wissen Sie schon einmal, dass eine Bedarf besteht. Der Nachteil bei einer  Stellenausschreibung besteht natürlich darin, dass sich zumeist viele Bewerber um diese Stelle bemühen. Um diesem Problem auszuweichen, können Sie natürlich auch eine Initiativbewerbung durchführen. Das heißt, Sie recherchieren nach Firmen und lassen diesen Ihre Bewerbungsunterlagen zukommen, ohne dass diese eine offene Stelle ausgeschrieben haben. Das Verhältnis der angeschriebenen Firmen zu den erhaltenden Vorstellungsgesprächen ist zwar etwas geringer, dafür haben Sie aber mit wessentlich weniger bz. gar keinen Mitbewerbern zu rechnen.

Nun zur sogenannten Zielgruppenkurzbewerbung:
Die Zielgruppenkurzbewerbung ist eine Art Serienbriefbewerbung und besteht zumeist nur aus ungefähr 3 Seiten, in denen eher kurz und bündig die wessentlichen Bewerbungsdaten enthält. Die Kernbotschaft dieser Bewerbung sollte das Ziel haben, dass sie eine der angeschriebenen Unternehmen bei Ihnen meldet. Da die meisten Unternehmen wissen, dass dies ein Serienbrief ist, melden sich zumeist auch nur jene Firmen, die ein Interesse an näheren Informationen haben. Von den anderen nicht interessierten Unternehmen erhält man meistens keine Antwort bzw. Reaktion.

Ihre Bewerbungsunterlagen in Stellenbörsen hinterlegen:
Wie in vergangenen Kapiteln schon grob erwähnt, bieten viele Stellenbörsen die Möglichkeit, kostenlos die eigenen Bewerbungsunterlagen zu hinterlegen. Unternehmen, die dann einen Personalbedarf haben können dann in diesen hinterlegten Unterlagen eventuell in Frage kommende Bewerber heraussuchen. Wichtig dabei ist, dass Sie Ihre hinterlegten Daten immer aktuell halten. Auch die angegebenen Schlüsselwörter sollten so gewählt werden, dass die Personalverantwortlichen Ihr Profil bei deren Suche auch finden können.

Stellenanzeigen richtig interpretieren:
Häufig besteht für Stellensuchende das Problem, dass Stellenanzeigen unklar bzw. mehrdeutig geschrieben sind. Dies hat zur Folge, dass geeignete Stellenanzeigen übersehen werden oder Stellenanzeigen die, wie sich zumeist erst im Nachhinein herausstellt, nicht geeignet sind und sich der Bewerber aber trotzdem die Mühe gemacht hat , sich darauf zu bewerben.

Sie sollten sich beim Durchlesen eines Stelleninserates immer folgende Fragen stellen:
- Warum könnte dieses Inserat für Sie interessant sein
- Welche Kenntnisse bzw. Fähigkeiten sind für diese Stellen notwendig und verfügen Sie auch über diese
- Wie können Sie dem Unternehmen vermitteln, dass Sie für die Stellen geeignet sind
 
Damit die Bewerbung sinnvoll ist, sollten diese Fragen positiv beantwortet werden können. Es gibt auch bestimmte Satzteile in Inseraten, deren Schlüsse man kenne sollte. Häufig verwendet werden zum Beispiel “Vorraussetzungen sind … , Perfekt Kenntnisse in … setzen wir voraus, ausbaufähige Kenntnisse in  … , erwünscht sind Kenntnisse in  …” usw.

Zumeist wird im Inserat auch mittgeteilt:
- um welches Unternehmen es sich handelt,
- Wen die Firma sucht,
- was das Unternehmen fordert (Kenntnisse, Fähigkeiten, usw. )
- was der Betrieb bietet
- wie Sie mit dem Unternehmen Kontakt aufnehmen können

Das nächste Kapitel beschäftigt sich dann mit der Kontaktaufnahme, zum Beispiel durch ein Bewerbungsschreiben.

Und nun viel Erfolg und herzliche Grüße !!!

Ihr JobThinder-Team

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die Bewerbung und das Auswahlverfahren mittels Assessment Center


09 Apr

Das Assessment Center:
Die Prüfung in einem Assessment Center dauert zumeist bereits mehrere Tage und zählt zu den härtesten Personalauswahlverfahren und stellt daher auch eine große Herausforderung für die Bewerber dar. Zu den Test gehören unteranderem auch Rollenspiele und Gruppendiskussionen, schriftliche Testverfahren, wie zum Beispiel Intelligenz-, Leistungs-, Konzentrations- und Persönlichkeitstests, usw. Überall gilt es möglichst gut abzuschneiden und bei den Rollenspielen und Gruppendiskussionen einen möglichst guten Eindruck zu hinterlassen. Ohne entsprechende Vorbereitung lässt dieses zumeist nicht meistern. Auch wenn das Ziel (Suche des perfekten Bewerbers) oftmals fragwürdig erscheint, ist dieses Prüfungsverfahren in letzter Zeit sehr populär geworden.

Zu den gebräuchlichsten Einzelverfahren zählen unteranderem
- Arbeitsproben und Aufgabensimulationen (Organisations-, Kontroll-, Analyse- und Entscheidungsaufgaben)
- Gruppendiskussionen (mit und ohne Rollenverteilung)
- Vorträge und Präsentationen
- Rollenspiele (zum Beispiel Verkäufer und Käufer)
- Einzel- und Gruppeninterviews
- Unternehmensplanspiele
- Intelligenz- und Leistungstests
- Persönlichkeits- und Interessenstests
- persönliche Fragebögen
- usw.

Die Eigenschaften, auf die es ankommt, sind öfters etwas schwer zu durchschauen.

Auf folgenden drei Kriterien liegt zumeist der Schwerpunkt:
- Kompetenz
- Motivation
- Persönlichkeit

Wichtige Merkmale sind auch die emotionale Intelligenz und die soziale Kompetenz. Auch Eigenschaften, wie Teamfähigkeit, Verantwortungsbewusstsein und Zuverlässigkeit zählen dabei eine wichtige Rolle.

Bei den Persönlichkeitstests geht es vorallem um die emotionale Stabilität, um die Kontaktfähigkeit und die Leistungsbereitschaft.

Der Bewerber sollte nachweisen können, dass er
- in Stresssituationen kühl und überlegt handelt
- keine Stimmungsschwankungen unterliegt
- und auch keine Schuldgefühle hat

Zur Kontaktfähigkeit gehören, dass
- man grundsätzlich optimistisch ist
- sich im Umgang mit anderen Menschen wohl fühlt
- und sich auch gerne mit Freunden und Mitmenschen trifft

Die Leistungsbereitschaft erkennt man daran, dass
- man Arbeiten nicht aufschiebt
- begonnene Arbeiten auch zu Ende führt
- und planvoll und überlegt die Arbeiten erledigt

Wie kann man die Prüfungsangst bewältigen:
Am besten kann man mit der Prüfungsangst fertig werden, indem man sich gut auf das Assessment Center vorbereitet. Das heisst sich einerseits gut informieren, was alles durchgeführt wird, herausfinden auf was es genau ankommt und auch die Prüfungen und Tests schon gedanklich im Kopf durchgehen. Ausserdem empfiehlt es sich aufzuschreiben, was im schlimmsten Fall passieren kann und dann die begrenzte Wichtigkeit entgegenstellen.

Was sollten Sie bei der Prüfung im Assessment Center bei sich haben:
Als Grundlage sollten Sie natürlich sämtliche Schreibsachen wie zum Beispiel Stifte Papier usw. mitnehmen. Ausserdem empfiehlt es sich auch etwas für zwischendurch zum Energie Tanken mitnehmen, wie zum Beispiel einen Riegel oder Ähnliches, damit die Konzentration nicht zu sehr abfällt, denn die Prüfungen können sehr langwierig sein. Für den Abend auch eventuell eine Lektüre zum Ablenken von den Strapazen und eventuell kann auch eine Kopfschmerztablette nicht schaden.

Bedenken Sie dass Sie sowiso nicht mehr tun können, als sich bestmöglich vorzubereiten.

Und nun viel Erfolg und herzliche Grüße !!!

Ihr JobThinder-Team

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Alles zur erfolgreichen Gehaltsverhandlung


08 Apr

Alles zur erfolgreichen Gehaltsverhandlung:

Für viele Menschen ist die Gehaltsverhandlung eine unangenehme Situation, weil Sie der Meinung sind, dass Sie um etwas bitten müssen. Aber dies sollte nicht so sein. Sie müssen sich klar machen, das Sie kein Bittsteller sind, sondern dass Sie etwas einfordern, was Ihnen zusteht. Sie erbringen für Ihre Firma oder Ihr Unternehmen unzählige Leistungen und haben daher auch das Recht, dafür entsprechend entlohnt zu werden.

Folgende Punkte sind für Ihre Gehaltsverhandlung wichtig:
- Mehr Mut:
Haben Sie keine Scheu über Ihr Geld zu reden
- Vorbereiten: Legen Sie sich sogenannte Verkaufsargumente zurecht
- Vergleich: Überlegen was Ihre Leistungen dem Unternehmen bringen und was andere Arbeitnehmer in anderen vergleichbaren Firmen dafür erhalten
- keine Erpressungen: Drohungen oder Erpressungen führen nur selten zum Erfolg
- mit nachweisbaren Leistungen argumentieren
- Sie müssen wissen was Sie wollen und sollten dies Ihrem Arbeitgeber entsprechend vermitteln
- Gehaltssprünge: bei bestehendem Arbeitsplatz sind 5 bis 10 Prozent realistisch, bei einem Arbeitsplatzwechsel auch mehr

Sie sollten auch bedenken, dass bei einem Vorstellungsgespräch bei Gehaltsverhandlungen Vorsicht geboten ist. Es ist meist zielführender die Gehaltsverhandlung erst in einem weiteren Gespräch zu diskudieren. Nach dem Motto “Erst wenn der Fisch an der Angel hängt”.

Und nun viel Erfolg und herzliche Grüße !!!

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Telefonbewerbung, Nutzung des Telefons bei der Bewerbung


08 Apr

Die Nutzung des Telefons bei der Bewerbung:

Laut Statistik nutzen nur 10 Prozent der Bewerber das Telefon als Bewerbungsart. Wie Sie bereits in vorhergehenden Kapiteln gelesen haben, sollten Sie bei der Bewerbung positiv auffallen. Wenn Sie zu den 10 Prozent gehören wollen, ist die Telefonbewerbung eine sicherlich gute Möglichkeit für Ihre Bewerbung. Das Telefon hat hierbei mehrere Vorteile.

Sie können per Telefon:
- Informationen über das Unternehmen sammeln
- Kontakt mit dem Arbeitgeber aufnehmen
- den Kontakt mit der Firma halten
- und auch Nachfassen

Sie werden sich jetzt sagen “Naja, Telefonieren kann doch eh jeder”. Aber wenn Sie positiv auffallen möchten, sollten Sie nicht telefonieren wie jeder. Folgende Punkte sollten Sie beim Telefonieren beachten. Erstens sollten Sie beim Telefonieren stehen. Dies verleiht Ihrer Stimme eine Portion Kraft. Es klingt vielleicht etwas blöd, aber Sie sollten sich auch entsprechend kleiden. Mit dem Jogginganzug im Sofa klingt Ihre Stimme nachweislich nicht so fest und klar, wie mit einer feinen Kleidung oder sogar mit einem Anzug. Ausserdem sollten Sie beim Telefonieren dezent lächeln. Der Gesprächspartner sieht Sie zwar nicht, aber das Lächeln beeinflusst Ihre Stimme im positiven Sinn. Vermeiden Sie auch lästige oder störende Hintergrundgeräusche. Legen Sie sich auch ein Gesprächskonzept zurecht, einen sogenannten Gesprächs-Leitfaden. Wie beim schriftlichen Bewerbungsschreiben bereits erwähnt, sollte auch das Telefonat inhaltlich sachlich, konkret und nicht langatmig sein. Zeigen Sie auch Präsenz am Telefon, wobei Sie auch das aktive Zuhören nicht vergessen sollten.

Beachten Sie, dass auch Personalverantwortliche Personen sehr oft zum Telefon greifen. Es kann passieren, dass Sie der Arbeitgeber unangekündigt und vorallem überaschend zuhause anruft. Wichtig ist, dass Sie auch hier proffessionell reagieren. Der Personalchef zieht daraus oftmals wichtige Schlüsse. Und bedenken Sie, dass die Person, die anruft, immer im Vorteil ist, den diese kann sich auf das Telefonat vorbereiten. Wenn Sie hingegen angerufen werden, sind Sie unvorbereitet. Achten Sie in dem Zeitraum in dem Sie sich aktiv Bewerben auch darauf, dass Sie telefonisch gut erreichbar sind. Den der Personalchef probiert es vielleicht zweimal, aber danach hackt er Ihre Bewerbungskartei ab, und Ihre Chance ist vertan. Wenn Sie einen Anrufbeantworter haben, achten Sie auch darauf, dass dieser professionell aufgenommen ist. Auch daraus kann der Arbeitgeber Schlüsse ziehen und daraufhin entscheiden, ob er Sie zum Vorstellungsgespräch einlädt oder nicht.

Und nun viel Erfolg und herzliche Grüße !!!

Ihr JobThinder-Team

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Wie Sie das Internet fuer Ihre Bewerbung nutzen koennen


08 Apr

Wie Sie das Internet fuer Ihre Bewerbung nutzen koennen:

Es gibt mehrere Möglichkeiten, wie Sie das Internet für Ihre Bewerbung nutzen können. Einerseits gibt es immer mehr Firmen, die Ihre Stellen nicht in Zeitungen ausschreiben, sondern auch im Internet in Jobbörsen oder auch auf der firmeneigenen Webseite, usw.

Nachfolgende Arten können Sie hierfür nutzen:
- zur Suche nach Informationen über mögliche Arbeitgeber
- zur Suche nach offenen Stellen in Internetzeitungen
- zur Suche nach offenen Stellen, die auf den Webseiten der Firmen ausgeschrieben sind
- zur Suche nach ausgeschriebenen Stellen in Jobbörsen und anderen Platformen
- ein eigener Eintrag in Kontaktbörsen und sonstigen Platformen
- und natürlich die Kontaktaufnahme über Internet mit den Unternehmen

Webseiten die hierfür für Sie interessant sein könnten, sind zum Beispiel:
- www.jobs.zeit.de
- www.fazjob.de
- stellenmarkt.sueddeutsche.de
- www.tagesspiegel.de
- www.diewelt.de
- www.handelsblatt.de

Die Arbeitgeber präsentieren auf diesen Platformen die ausgeschriebenen Stellen. Und Sie als Bewerber können sich hier passende Stellenangebote heraussuchen. Viele Platformen bieten auch die Möglichkeit an, dass Sie Ihre Lebensläufe auf der Webseite hinterlegen können.

Folgende Jobbörsen könnte für Sie interessant sein:

Allgemeine Jobbörsen:
- www.jobs.de
- www.jobscout24.de
- www.monster.de
- www.stellenanzeigen.de
- www.stepstone.de
- www.jobmonitor.com

Jobbörsen für Auszubildende:
- www.azubitage.de
- www.aubi-plus.de
- www.ihk-lehrstellenboerse.de

Jobbörsen für Fachkräfte und Führungskräfte:
- www.consultants.de
- www.experteer.de
- www.jobware.de
- www.stellenmarkt.de

Jobbörsen für Studierende:
- www.akademiker-online.de
- www.connecticum.de
- www.studentenjobs24.de
- www.studi-plus.de
- www.unicum.de

Auch Business-Kontaktbörsen können bei der Jobsuche sehr hilfreich sein. Sie können einerseits Ihr Profil präsentieren und andererseits können Sie mögliche Arbeitgeber direkt ansprechen, die dann bei Interesse Ihre Bewerbungsunterlagen anfordern können. Bei diesen Kontaktbörsen fällt es meistens leichter unbekannte Personen anzusprechen. Eine sehr bekannte Platform ist zum Beispiel XING.

Es gibt aber auch noch andere Platformen, die nachfolgend angeführt sind.

- www.xing.com
- www.linkedin.com
- www.viadeo.com
- www.performerscircle.com
- www.manager-lounge.com

Wichtig hierbei ist, dass Sie sich professionell präsentieren. Die möglichen Arbeitgeber können dann eine entsprechende Such ausführen und sich Ihre Unterlagen ansehen und dann entscheiden, ob Sie nähere Informationen von Ihnen anfordern.

Als nächstes gibt es natürlich auch die Möglichkeit, dass Sie eine eigene Webseite anlegen. Dies ist zwar zumeist mit Kosten und einigen Aufwand verbunden, aber ist dafür ebenfalls sehr wirkungsvoll. Es gibt aber auch Platformen, in denen Sie eine kostenlose Webseite anlegen können. Diese haben aber zumeist den Nachteil, dass diese von den Suchmaschinen schwer gefunden werden. Massgeblich ist bei der Registrierung einer eigenen Domain auch der Domain-Name. Dieser kann zum Beispiel Ihren Nachnamen enthalten oder auch die Berufsbezeichnung. Der Inhalt sollte vorallem Ihren Werdegang und Ihren Berufswunsch gut und übersichtlich präsentieren. Für die Erstellung der Webseite ist zumeist ein spezieller Webeditor notwendig. Aber auch mit Word kann eine Webseite erstellt und gestaltet werden. Die Suchmaschinenfreundliche Gestaltung Ihrer Homepage ist allerdings ein längeres Thema, über das Sie sich genauer informieren sollten.

Ein weiteres Instrument für die Bewerbung ist die Email-Bewerbung. Als erste Kontaktaufnahme mit dem Unternehmen sollten Sie die E-Mail Bewerbung eher als Kurzbewerbung betrachten. Ein kurzes ansprechendes Anschreiben reichen für den Erstkontakt zumeist aus. Wichtig ist auch, dass Sie das Email nicht an eine allgemeine Firmen-Email-Adresse wie zum Beispiel office@firma.de senden, sondern an eine persönliche Adresse, wie zum Beispiel h.maier@firma.de senden. Den Emails, die an allgemeine Adressen versendet werden, kommen zumeist erst sehr verspätet oder öfters auch gar nicht beim gewünschten Empfänger an. Wichtig ist auch die Betreff-Zeile Ihres Bewerbungsmails. Diese sollte kurz und bündig das Thema ansprechen und könnte zum Beispiel lauten “Bewerbung – Maier Anna”. Erst bei Anforderung durch das Unternehmen können Sie dann genauere Bewerbungsunterlagen im Email-Anhang mitsenden. Sie sollten bei der Email-Bewerbung auch keine Serienmails versenden, sondern jeweils persönliche formulierte Emails an eine bestimmten Empfänger. Beachten sollten Sie auch, dass auch bei Emails die deutsche Rechtschreibung gilt. Diese wird bei Emails häufig vernachlässigt.

Und nun viel Erfolg und herzliche Grüße !!!

Ihr JobThinder-Team

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Veränderungen in der Bewerbung, Ausgesprochen wichtig bei Ihrer Bewerbung


07 Apr

Veränderungen in der Bewerbung in den letzten Jahren:

In den letzten Jahrzehnten hat sich im Bewerbungstrend sehr viel getan. Diese betreffen berufserfahrene Stellenwechsler genauso wie Berufseinsteiger und für Manager genauso wie für Auszubildende oder Lehrlinge.

Ein wichtiger Begriff den es vor einigen Jahren noch fast nicht gegeben hat, ist das Wort Soft-Skill. Oder auch sogenannte Assessment-Center waren vor einigen Jahren noch nicht sehr gebräuchlich. Auch die Bewerbungsarten und die notwendigen Bewerbungsmethoden haben sich massgeblich verändert. Einerseits haben die meisten Unternehmen viel genauere Vorstellungen von Ihrem gesuchten Arbeitnehmer, andererseits verlangen diese zumeist die obig schon genannten Soft Skills, zusätzlich zu dem fachlichen Wissen. Da früher noch ein Personalmangel herrschte, gaben sich viele Personalverantwortliche noch als gnädiger bei der Personalauswahl. Heute wo es genügend Bewerber auf dem Arbeitsmarkt gibt, ist dies leider nur mehr selten der Fall. Die Firmen erwarten eine Präsentation der Bewerber, in der dieser begründet, warum genau er/sie die/der ideale Arbeitnehmer/in ist.

Ausgesprochen wichtig bei Ihrer Bewerbung ist es auch, dem Unternehmen ein aussagekräftiges Profil zu vermitteln. Oftmals handelt es sich bei Bewerbungen um gesichtslose Bewerber, die es dem Bewerber und auch dem Unternehmen schwer machen, zueinander zu finden. Entgegen diesem sollten Sie Ihr Profil wie vorhin schon erwähnt aussagekräftig und noch wichtiger “glaubwürdig” der Firma entgegenbringen. Kurz gefasst heisst dies, Sie sollten mit einer passgenauen Bewerbung Ihre Stärken glaubwürdig vermitteln. Passgenau heisst, dass Sie dem Unternehmen das bieten, was dieses von Ihnen erwartet und Sie sollten bei Ihrer Bewerbung möglichst genau auf die Anforderungen des Unternehmens eingehen. Je mehr Sie dieses beachten, desto besser sind Ihre Erfolgschancen. Weiters sollte Ihre Bewerbung Stärkenorientiert sein. Dies hat nichts mit Prallerei zu tun und auch nichts mit Angeberei. Unternehmen zahlen Ihre Arbeitnehmer nunmal für Leistungen und diese basieren auf den Stärken Ihrer Mitarbeiter. Und das wichtigste ist natürlich Ihre Glaubwürdigkeit. Sie müssen Ihre Persöhnlichkeit glaubwürdig vertreten. Es hilft Ihnen nichts, wenn Ihnen das Unternehmen Ihre Stärken nicht glaubt. Verstecken Sie sich auch nicht hinter irgendwelchen Wortformulieren, sondern liefern Sie dem Unternehmen nachvollziehbare Beispiele.

Vorbereitung der Bewerbung:
Wessentlich dabei ist, dass Sie zuerst einmal eine sogenannte Potentialanalyse durchführen. Tatsache dabei ist, dass die meisten Menschen viel mehr Kenntnisse und Wissen besitzen, als sie bei Ihrer täglichen Arbeit vermuten. Für Ihre Bewerbungsvorbereitung ist es sehr wichtig, dass Sie sich dieser Fähigkeiten und Erfahrungen bewusst werden und diese in schriftlicher Form zusammentragen. Diese Potentialanalyse ist die Grundlage für die vorhin erwähnte passgenaue und glaubwürdige Bewerbung. Dies hilft Ihnen auch, bei einem Vorstellungsgespräch entsprechend argumentieren zu können. Es ist auch wichtig, dass Sie bei Ihren Tätigkeiten nicht nur Ihre Berufsbezeichnung angeben, sondern die genauen Tätigkeitsbereiche. Denn Berufsbezeichnungen sind sehr häufig nicht eindeutig. Zum Beispiel ein Controller ist ein sehr weitläufiger Begriff und kann sehr viel bedeuten. Deshalb sollten Sie diesen so genau wie möglich definieren. Bedenken Sie auch, dass Sie bei Ihrer Analyse auch eventuell Freizeitaktivitäten einfliessen lassen. Viele vollbringen in Ihrer Freizeit Leistungen, zum Beispiel Organisation von Festen, usw., die durchaus auch beruflich genutzt werden könnten. Auch frühere Tätigkeiten und Weiterbildungen sollten hierbei einbezogen werden. Den meisten fällt es auch schwer Ihre alltäglichen Arbeiten zu beschreiben. Dies liegt zumeist daran, dass die alltäglichen Tätigkeiten schon so in Fleisch und Blut übergegangen sind, dass man sich dieser gar nicht mehr so bewusst ist. Für die Analyse sind diese Tätigkeiten aber trotzdem sehr wichtig. Denken Sie dabei auch zum Beispiel an Vertretungen von Arbeitskollegen, oder auch Aktivitäten in Vereinen. Auch diese lassen sich für künftige Bewerbungen optimal verarbeiten.

Folgende Fragen sollen Ihnen die Beantwortung erleichtern:
- die offizielle Bezeichnung Ihres Berufes
- andere Unternehmensbereiche oder Abteilungen, die Sie kennengelernt haben
- Tätigkeiten, die Sie in Ihrem Tagesgeschäft ausüben
- Abteilungen oder Arbeitskollegen, die Sie vertreten haben
- Sonderaufgaben, die Sie durchgeführt haben
- Projekte, bei denen Sie mitgearbeitet haben

Diese Frageliste sollten Sie für jede Berufstätigkeit durchführen, die Sie ausgeführt haben. Auch Weiterbildungen haben einen hohen Stellenwert. Diese zeigen Ihre Lernbereitschaft. Weiterbildungen zeigen, dass Sie am Ball bleiben und sich um Ihre berufliche und persönliche Weiterentwicklung kümmern. Zur Weiterbildung zählen nicht nur Kurse ud Seminare, sondern auch das regelmässige Durcharbeiten von Fachliteratur.

Folgende Punkte sollen Ihnen wieder das analysieren Ihre Weiterbildungsmassnahmen erleichtern.
- Fachliteratur oder Fachzeitschriften, die Sie regelmässig lesen
- Weiterbildungsmassnahmen an denen Sie teilgenommen haben
- Wissen, dass Sie sich selbst angeeignet haben
- Messen, Taungen und Kongresse, die Sie besucht haben

Bei den meisten Bewerbern kommen hierbei einige Punkte zusammen, die sie hervorageng für die Bewerbung verwerten lassen, den Weiterbildungsmassnahmen zeigen auch, dass Sie sich auch veränderte Rahmenbedingungen gut anpassen können.

Auch im Freizeitbereich lassen sich viele Stärken finden. Sie sollten sich klar machen, was Sie in Ihrer Freizeit alles leisten. Dies könne Hobbys, eigene Interessen, Tätigkeiten in Vereinen, Ehrenämter, usw. sein. Auch diese lassen sich zumeist gut verwerten, da diese Tätigkeiten zeigen, dass Sie auch bereit sind, Leistungen unentgeltlich zu erledigen.

Nun ist es wichtig, dass Sie alle obigen Punkte schriftlich festhalten. Daraus können Sie nun einerseits Schlüsse ziehen, welche Berufe Sie noch zusätzlich in Erwägung ziehen könnten und andererseits können Sie Ihre Position bei Ihrer Bewerbung verbessern, indem Sie bessere Argumente haben und auch Ihre Bewerbungsunterlagen passgenauer ausarbeiten können.

Und nun viel Erfolg und herzliche Grüße !!!

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Die Entscheidung, ob Sie den Job bekommen oder nicht


07 Apr

Die Entscheidung, ob Sie den Job bekommen oder nicht:

Nun kommt der alles entscheinde Zeitpunkt, zu dem Sie erfahren, ob Sie eine Zusage oder eine Absage erhalten.

Zumeist wird Ihnen beim Vorstellungsgespräch versichert, dass Sie nach der Entscheidung Bescheid erhalten. Dies ist weder ein schlechtes, noch ein positives, sondern ein übliches neutrales Argument. Der entsprechende Bescheid wird Ihnen dann entweder per Post zugesendet oder Sie erhalten einen Anruf vom Unternehmen, in dem Ihnen die Entscheidung mitgeteilt wird. Es kann sich entweder um eine Zusage oder aber auch um eine Absage handeln. Seien Sie vorallem nicht zu sehr entäuscht, wenn Sie eine Absage erhalten. Es heisst einfach nur, dass Sie die nächsten Chancen nützen müssen. Die Absage kann natürlich nach einem Vorstellungsgespräch auch von Ihnen ausgehen. Wenn Sie zum Beispiel feststellen, dass das Arbeitsklima nicht zufriedenstellend ist und Sie daher kein sinnvolles Arbeiten gewährleisten können, ist eine Absage Ihrerseits durchaus zu empfehlen. Es kann aber auch sein, dass Sie mehrere Zusagen erhalten haben und sich für eine Anstellung entscheiden müssen.

Was eher selten vorkommt, ist, dass Sie sofort beim Vorstellungsgespräch eine Zusage erhalten. Wenn dies der Fall ist, sollten aber unbedingt auch den Arbeitsvertrag genau unter die Lupe nehmen, und nicht zu voreilig aus Vorfreude alles unterschreiben, was Ihnen vorgelegt wird. Wenn es sich bei dieser Anstellung um eine Chance handelt, die Ihnen anderweitig noch nicht angeboten wurde, so ist eine sofortige Zusage durch Sie auch vollkommen in Ordnung.

Wenn Sie eine Zusage erhalten haben, so ist es immer gut, wenn Sie ein Bestätigungsschreiben retournieren. Hierin sollten auch wichtige Vereinbarungen festgehalten werden. Widerspricht Ihr Arbeitgeber nicht, so gelten diese Punkte als vereinbart. Natürlich sollten Sie auch auf den gesetzlich vorgeschriebenen Arbeitsvertrag bzw. Dienstzettel bestehen.

Jetzt zum Arbeitsvertrag:
Was sollte bzw. muss im Arbeitsvertrag stehen bzw. diesbezüglich festgehalten werden. Grundsätzlich kann der Arbeitsvertrag auch mündlich vereinbart werden. Sie sollten aber unbedingt auf einen schriftlichen Arbeitsvertrag bestehen, da dieser im Bedarfsfall sicherer für Sie ist.

Im Arbeitsvertrag sollten folgende Punkte enthalten sein:
- kurz umrissenes Arbeitsgebiet
- genaue Stellenbezeichnung
- die Entlohnung
- Ihre Arbeitszeit und die Überstundenabgeltung
- Ihr Eintrittstermin
- der Ihnen zustehende Urlaub
- die gesetzlich geregelte Probezeit
- die Kündigungsfrist
- und eventuelle Wettbewerbsklauseln und Nebentätigkeiten
- sowie sonstiges, z.B. Reisekostenvergütungen, sonstige Sachbezüge, usw.

und nun viel Erfolg bei Ihrer Bewerbung

die nächsten Blogs werden sich mit weiteren Spezialthemen befassen

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Bewerbung – Eignungsprüfungen, Tests, Personalfragebogen und unerlaubte Fragen


05 Apr

Bewerbung – Eignungsprüfungen, Tests, Personalfragebogen und unerlaubte Fragen:

Nun zu den Eignungsprüfungen:
Die Eignungsprüfungen sollen die fachlichen Leistungen und Kenntnisse überprüfen. Diese sind allerdings nur in bestimmten Berufsgruppen üblich. Zum Beispiel bei Stenotypistinnen die Aufnahme eines Diktats oder bei Korrespondenten die Erstellung eines Briefes aufgrund vorgegebener Stichwörter. Solche Prüfungen sind zwar meist unangenehm, aber wenn Sie den Job haben wollen, lassen sich diese meistens nicht umgehen. Die Vorgesetzten wollen mit diesen Tests herausfinden, ob Sie mitdenken, Sie entschlussfreudig sind, ob Sie in der Lage sind eine akzeptable Lösung zu finden, und Sie Ihre Kenntnisse in möglichst allen Situationen umsetzen können. Wichtig ist hierbei natürlich, dass Sie sich bei der Prüfung nicht ablenken lassen.

Nun zu den Tests:
Diese Tests haben im Gegensatz zu den Eingnungsprüfungen zumeist einen psychologischen Hintergrund. Diese sollen vorallem Ihre Denkgeschwindigkeit, Ihre Kombinationsgabe, Ihr technisches Verständnis, Ihre Genauigkeit beim Arbeiten, Ihr Auffassungsvermögen, Ihre Merkfähigkeit, Ihr logisches Denken, und Ihre Geduld und Ausdauer prüfen. Diese Tests sind auch meistens so ausgelegt, dass die Durchführung aller Aufgaben nicht unbedingt vorausgesetzt wird. Also fixieren Sie sich nicht zu sehr in Einzelaufgaben, die Sie nicht lösen können, sondern versuchen Sie zuerst die Aufgaben zu lösen, die Sie einigermassen leicht lösen können.

Der Personalfragebogen:
Dieser beinhalten alle Fragen, die für die Geschäftsleitung von Bedeutung sind. Diese Personalfragebögen werden von den Firmen zumeist individuell gestaltet. Sie sollen alle für Firma notwendigen Informationen in Kenntnis bringen. Achten Sie auch darauf, dass die Angaben nicht Ihren Daten im Lebenslauf widersprechen. Sie sollten auch nach Möglichkeit alle Fragen beantworten, da Sie ansonsten vielleicht von vornherein aus dem Kreise der Bewerber ausgeschlossen werden.

Jetzt zu den unerlaubten Fragen:
Die nachfolgenden Fragen sind grundsätzlich nicht erlaubt. Es gibt aber meistens für bestimmte Berufsgruppen Ausnahmen.

Vermögensverhältnisse:
Die Nachfrage betreffend der Vermögensverhältnisse sind nur bei bestimmten gehobenen Positionen erlaubt, zum Beispiel bei Bankdirektoren, usw.

Parteizugehörigkeit:
Grundsätzlich ist diese Frage nicht erlaubt. Wie immer gibt es natürlich auch hier Ausnahmen. Zum Beispiel, wenn sich jemand bei einer Partei bewirbt, so darf natürlich schon nach der Parteizugehörigkeit gefragt werden.

Gewerkschaftszugehörigkeit:
Hier ist wieder gleich wie bei der Parteizugehörigkeit. Es darf nur danach gefragt werden, wenn Sie sich bei einer Gewerkschaft bewerben.

Religion:
Dieses Thema wurde schon im Kapitel Lebenslauf besprochen. Natürlich darf auch danach grundsätzlich nicht gefragt werden. Ausnahme: Wenn Sie sich zum Beispiel bei einer Kirchenzeitung bewerben.

Vereinsmitgliedschaft und Ehrenämter:
Nach der Rechtsprechung dürfen Sie nicht danach gefragt werden. Aber Sie müssen sich die Frage stellen, ob Ihnen diese Frage überhaupt schaden würde. Wenn Sie angeben in mehreren Vereinen mitzuarbeiten würde das auf jeden Fall für Ihr positives Gesamtbild sprechen.

Freizeitbeschäftigung:
Auch diese Nachfrage ist grundsätzlich nicht erlaubt. Aber diese Frage ist in der Praxis durchaus üblich. Wie im vorhergehenden Fall würde Ihnen aber auch diese Beantwortung im Normalfall nicht schaden. Ausnahme ist natürlich, wenn Sie einen gefährlichen Sport ausüben. Diese Sportarten würde ich bei einer Bewerbung eher nicht angeben.

Familienstand:
Den Familienstand müssen Sie ebenfalls nicht angeben. Wenn Sie geschieden sind und dies nicht preisgeben möchten, dürfen Sie laut Rechtssprechung auch ledig anführen, ohne dass Ihnen etwas passieren kann.

Angehörige:
Gehört ebenfalls zu den unerlaubten Fragen. Aber was passiert, wenn Sie danach gefragt werden und Sie darauf nicht antworten, dann wird das Bewerbungsgespräch vermutlich sehr schnell beendet sein.

Schwangerschaft:
Diese gehört natürlich berechtigterweise zu den unerlaubten Fragen.

Gesundheitszustand:
Wenn eine Erkrankung Sie nicht mehr im Beruf beeinträchtigt, brauchen Sie diese auch nicht anführen. Allerdings ansteckende Krankheiten dürfen Sie nicht verschweigen.
Und zum Schluss zu den Folgen unwahrer Angaben:
Wenn Sie auf eine zulässige Frage vorsätzlich falsch antworten, so hat der Arbeitgeber das Recht, Sie fristlos zu kündigen, allerdings nur, wenn die Falschaussage von wessentlicher Bedeutung für die Einstellung war.

Alle Angaben ohne Gewähr !!!

Und nun viel Erfolg und herzliche Grüße !!!

Ihr JobThinder-Team

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